Pflegekinderrecht-Blog

„Neulich bei den Pflegeeltern”

Rechtsanwalt Matthias Westerholt aus Bremen informiert

Der kleine Sebastian war sechs Monate alt, als er in die Pflegefamilie kam. In den ersten Jahren war alles gut, dann wurde es schwieriger. Er wurde oft unvermittelt aggressiv, urinierte mitten im Zimmer, warf Sachen durch die Gegend und bedrohte seine beiden kleinen Pflegegeschwister. Man versuchte viel. Schulassistenz, heilpädagogische Tagesgruppe, Spieltherapie, Verdacht auf Autismus, FAS Diagnose. So richtig änderte sich das Verhalten aber nicht. Schließlich entschieden sich die Pflegeeltern schweren Herzens dazu, das Kind auf Vorschlag des Jugendamtes auf einem heilpädagogischen Bauernhof vollstationär unterzubringen. Nach dem Umzug gab es eine sechswöchige Kontaktsperre. Das sei, so das Jugendamt üblich. Als die Zeit um war, fragten die Pflegeeltern nach, wie es denn nun weitergehe.

Erfahren Sie hier mehr zu diesem Thema auf der „Westerholt + Partner” Website:

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